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Kirche St. Jakobus

Unsere Kirche in Wort und Bild

Die Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere in Neukirchen
Die Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere in Neukirchen
Der heilige Jakobus Maior – "der Ältere" – war der erste Märtyrer aus dem Kreis der Apostel: Er wurde noch vor dem Apostel Petrus auf Befehl des Herodes in Jerusalem enthauptet. An seinen Märtyrertod schließt die Legende die Übertragung seiner Gebeine nach Spanien an, wo sein Grab um 820 gefunden und vom 11. Jahrhundert an zu der berühmten Wallfahrtsstätte Santiago de Compostela wurde. Bis ins späte Mittelalter hinein war der Heilige Jakobus Maior zweifellos der berühmteste und volkstümlichste unter den Aposteln.
Jakobus
Der Schutzherr der Pilger und Wallfahrer ist stets an seinem Pilgerstab und der Muschel zu erkennen; zu diesen Attributen gesellen sich häufig ein Buch oder eine Schriftrolle als Zeichen seiner Tätigkeit als Verkünder. Diese sind an der kleinen Holzskulptur und im Bild des Heiligen im nordöstlichen Chorfenster der Pfarrkirche St. Jakobus in Grevenbroich-Neukirchen gut zu beobachten. Genau gegenüber im südöstlichen Chorfenster befindet sich ein Bild des heiligen Wendelin, dem zweiten Schutzpatron des Neukirchener Gotteshauses. Der Legende nach soll der Heilige ein Leben als Einsiedler und Hirte in der Nähe von Trier geführt haben, bevor er als Abt eines Klosters im Jahre 617 starb. Da er als Nothelfer und Patron der Hirten und Herden gilt, ist sein Attribut ein einfacher Hirtenstab. Die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hauptsächlich aus Bauern bestehende Gemeinde von Neukirchen hatte also gute Gründe, diesen Heiligen mit "bäuerlicher" Vergangenheit als Schutzpatron zu wählen; sein Festtag wird übrigens am 20. Oktober gefeiert.

Die Ursprünge der Gemeinde von Neukirchen liegen im Dunkel der Geschichte verborgen, doch der Bau der ersten Kirche dürfte in die Zeit der großen Jakobusverehrung im 11. Jahrhundert zu datieren sein. Die ältesten noch erhaltenen Reste des Gotteshauses stammen zwar aus dem Jahre 1080, aber erst in einer Urkunde von 1307 wird Neukirchen als selbstständige Pfarrei im Dekanat Bergheim erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte verfiel die Kirche zusehends, so dass sie am Beginn des 18. Jahrhunderts beinahe vollständig neu aufgeführt werden musste.
Mittelschiff
Heute erscheint die Kirche als ein dreischiffiger Backsteinbau mit Turm im Westen und dreiseitigem Chor mit daran anschließender rechteckiger Sakristei im Osten. Das Mittelschiff ist der älteste Teil des Gebäudes und stammt noch aus der romanischen Zeit. Es besaß ursprünglich keine durch Gurtbögen getrennten Kreuzgratgewölbe, sondern eine flache Decke. Im Langhaus trennen weite Rundbögen zwischen kräftigen Pfeilern mit Gesimsen das Mittelschiff von den Seitenschiffen. Über den Bögen befindet sich ein Obergaden, dessen Fenster wegen einer unglücklichen Dachkonstruktion jedoch kein Licht in den Innenraum lassen. Dieser Mangel wird allerdings durch die großen Rundbogenfenster der Seitenschiffe und das Weiß der Wände und Decken wieder ausgeglichen.
Maria mit Kind
Die Seitenschiffe wurden im Jahre 1703 an das romanische Gebäude angebaut. Sowohl das nördliche wie auch das südliche Seitenschiff sind wesentlich niedriger als das Mittelschiff. Sie werden durch einfache, von Gurtbögen getrennte Kreuzgewölbe überdeckt. Das Langhaus schließt ein dreiseitiger Chor ab, der im Jahre 1708 vollendet wurde. Der Hochaltar ist aus verschiedenen Teilen aus unterschiedlichen Epochen zusammengesetzt: Der Steinaltar ist eines der ältesten Ausstattungstücke in St. Jakobus Maior – er wird in die Zeit um 1300 datiert. Weitaus jünger hingegen ist der monumentale Altaraufbau, der jedoch nicht aus Marmor, sondern aus bemaltem Holz besteht. Einige stilistische Merkmale sprechen dafür, dass er ebenso wie das große Gemälde mit der "Flucht nach Ägypten" in der Mitte des 18. Jahrhunderts angefertigt wurde. Die Pfeiler des Mittelschiffes zieren Heiligenfiguren aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, von denen neben dem heiligen Wendelin und dem heiligen Sebastian vor allem die Maria mit Kind als Himmelskönigin sehenswert sind.
Hauptportal
Nachdem im Jahre 1708 die notwendigen Um- und Erweiterungsbauten abgeschlossen waren, schien das Gotteshaus den Ansprüchen der Gemeinde von Neukirchen zu genügen. Erst im Jahre 1844 begann man, den viergeschossigen Turm mit achtseitiger geschieferter Haube zu errichten. Im Erdgeschoss des Turms befindet sich der Haupteingang: Das wuchtige Bronzeportal ist mit einem modernen geometrischen Ornament verziert und wird über dem Oberlicht von einem einfachen Rundbogen abgeschlossen. Die Nord- und die Südfassade, also das Äußere der Seitenschiffe, sind durch einfache Pilaster und weite, flache Blendbögen gegliedert; diese fehlen jedoch an den Fassaden des Chorhauses. 
Ansicht von Osten
Das gesamte Gebäude bedeckt ein geschiefertes Satteldach mit vierseitigem Dachreiter über dem Chor. Der Dachstuhl wurde bei der grundlegenden Renovierung in den Jahren 1995 und 1996 erneuert und erhöht – dies hat dem gesamten Gebäude sicher harmonischere Proportionen verliehen. Ursprünglich befand sich an St. Jakobus Maior der Friedhof von Neukirchen, von dem heute nur noch eine kleine Grünanlage übrig geblieben ist, in der aber einige Grabmale aus dem 18. Jahrhundert an die ursprüngliche Funktion erinnern. An der kleinen Sakristei hinter dem Chor sind die Grabsteine früherer Pfarrer zu sehen, die ihr Leben ebenso wie der heilige Jakobus der Verkündigung des Evangeliums widmeten.


Dr. Christian Frommert

Fotos:

  • St. Jakobus - Blick auf den Turm
  • Kirche Aussenansicht 1
  • Kirche Aussenansicht 2
  • Kirche und alte Vikarie
  • Kirchturm Steiger
  • Hahn und Kreuz
  • Kirchturmhahn
  • Alte Sakristei und Priestergräber
  • Sakristei
  • Das Bronzeportal - Haupteingang Mittelschiff
  • Hauptportal und Seiteneingänge
  • Das Mittelschiff ist der älteste Teil des Gebäudes und stammt noch aus der romanischen Zeit
  • Der Chor (Altarraum)
  • Altar
  • Der Steinaltar ist eines der ältesten Ausstattungstücke in St. Jakobus – er wird in die Zeit um 1300 datiert.
  • Hochaltar
  • Tabernakel
  • Altar
  • Altar
  • Altar mit Kelch und Messbuch
  • Taufstein
  • Jakobus d.Ä. - Gedenktag 25. Juli
  • Jakobus d.Ä. - Gedenktag 25. Juli
  • Der Altaraufbau (Mitte des 18. Jahrhunderts angefertigt)
  • Apostel
  • Die Pilgerfahne
  • St. Hubertus - Eine Stiftung des Hubertuscorps Neukirchen
  • Jakobus- Reliquien
  • Altarkreuz
  • Die Pietà - Die Darstellung Marias mit dem Leichnam des vom Kreuz abgenommenen Jesus Christus.
  • Marienaltar
  • Beichtstuhl
  • Ewiges Licht

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Fensterbilder

  • Fensterbild Sanct Wendelin
  • Fensterbild Sanct Mathias
  • Fensterbild Sanct Wendelin
  • Fensterbild Sanct Jakobus
  • Fensterbild Sanct Jakobus
  • Fensterbild Sancta Elisabeth
  • Fensterbild Sancta Elisabeth

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Die Orgel

  • Kirchenorgel in St. Jakobus Neukirchen, Ansicht 1
  • Kirchenorgel in St. Jakobus Neukirchen, Ansicht 2
  • P1050055
  • P1050054
  • Kirchenorgel in St. Jakobus Neukirchen, Ansicht 3
  • Kirchenorgel in St. Jakobus Neukirchen, Ansicht 5
  • Kirchenorgel in St. Jakobus Neukirchen, Ansicht 6

Disposition

Pedal

Hauptwerk

Oberes Manual

Subbass 16'

Violonbass 8'

Prinzipal 8'

Flöte 8'

Viola da Gamba 8'

Oktave 4'

Mixtur-Cornett 3-4 fach 2 2/3'

Trompete 8'

Geigenprinzipal 8'

Salicional 8'

Gedeckt 8'

Flauto Traverso 4'

I/P

II/P

II/I

Superoktav II/I

Suboktav II/I

 

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Der Kreuzweg

  • 1. Station: Jesus wird zum Tode verurteilt
  • 2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf sich
  • 3. Station: Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz
  • 4. Station: Jesus begegnet seiner Mutter
  • 5. Station: Simon hilft Jesus das Kreuz tragen
  • 6. Station: Veronika reicht das Schweißtuch
  • 7. Station: Jesus fällt zum zweiten Mal
  • 8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen
  • 9. Station: Jesus fällt zum dritten Mal
  • 10. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt
  • 11. Station: Jesus wird an das Kreuz genagelt
  • 12. Station: Jesus stirbt am Kreuz
  • 13. Station: Jesus wird vom Kreuz abgenommen
  • 14. Station: Jesus wird in das Grab gelegt

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Die Heiligenfiguren im Mittelschiff

  • Die Heiligenfiguren im Mittelschiff
  • Die Heiligenfiguren im Mittelschiff
  • Die Heiligenfiguren im Mittelschiff
  • Die Heiligenfiguren im Mittelschiff
  • Die Heiligenfiguren im Mittelschiff
  • Die Heiligenfiguren im Mittelschiff

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Sakristei

  • Die Sakristei
  • Die Sakristei
  • Die Sakristei

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Die Gedenktafeln für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege

  • Gedenktafeln im Haupteingang (Turm)
  • Gedenktafel für die Gefallenen und Vermissten im 2. Weltkrieg 1939 - 1945
  • Gedenktafel für die Gefallenen und Vermissten im 1. Weltkrieg 1914 - 1918

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Die Glocken in St. Jakobus

Glocken
Im Glockenturm befinden sich 4 (5) Glocken unterschiedlicher Größe und Tonart.

  • Glocke 1: Johannes - Glocke
  • Glocke 2: Alte Marien - Glocke
  • Glocke 2: Jakob - Glocke
  • Glocke 3: Marien - Glocke
  • Glocke 4: Toten - Glocke
  • Glockenturm
  • Glockenturm
  • Glockenturm
  • Glockenturm
  • Glockenturm
  • Glockenturm
  • Glockenturm
  • Glockenturm
  • Uhrwerk Turmuhr
  • Uhrwerk Turmuhr
  • Uhrwerk Turmuhr

Download

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Die Glocken in St. Jakobus d. Ä. Neukirchen


Auszug aus: Glocken im Dekanat Grevenbroich
Mit umfangreicher Unterstützung bearbeitet von Gerhard Hoffs
(Ausdruck gestattet)
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Fotos (72):  W. Brinkmann
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September 2018

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